Keramik

In dieser wenig bewegten Landschaft schärft sich der Blick für`s Detail und für das Wesentliche. Diese Erfahrung fließt in die Gestaltung meiner Steinzeugkeramik ebenso ein, wie auch aus historischen Funden entstehende Dekorideen. So finden sich der Schilfgürtel am Haff, Fische, Heidekraut und andere Motive – zum Teil auch verknüpft – auf den Keramiken wieder.

Steinzeug wird im Glattbrand für etwa 10 bis 15 min einer Temperatur von 1230°C ausgesetzt. Bei dieser Temperatur laufen verstärkt Sinterprozesse im Scherben ab, die gleichzeitig die mechanische und chemische Festigkeit heraufsetzen. Parallel dazu wird die Glasur so flüssig, dass Farbpigmente in die Glasurschicht einsinken. Damit wird erreicht, dass die Keramik sowohl für die Mikrowelle als auch die Spülmaschine geeignet ist. Auch Wind und Wetter sind für Steinzeugkeramik kein Problem – die Menge der offenen Poren ist sehr gering, wodurch kaum Wasser aufgenommen wird und es deshalb nicht zu den sonst bei Keramik so gefürchteten Frostschäden kommen kann.

In die Gestaltung der Stücke fließen Impressionen der Region ein. Auch thematische Dekore biete ich auf Wunsch an. Die Maltechnik ist an die Fayencemalerei angelehnt, ich male mit in Wasser gelösten keramischen Farben auf die ungebrannte Glasur. Als Referenz an die Pommersche Keramiktradition und unter Beachtung der klassischen Küchenfarben Blau und Weiß benutze ich vorwiegend Kobaltblau auf grauweißer Glasur. Durch die genannten Punkte kann ich das ideale Urlaubsmitbringsel – das man sogar selbst gestalten kann – anbieten.